Spielsucht
Spielsucht
Pathologisches Spielen oder zwanghaftes Spielen
Am Anfang steht das Vergnügen, der Spass und die Spannung ob die Spielenden vielleicht mit ihrem Einsatz mehr Geld gewinnen könnten. Gewinne heben das Selbstwertgefühl und das Spielen unter Freunden oder im Familienkreis macht Spass.
Irgendwann dient das Spiel aber auch dazu Schwierigkeiten des Alltags zu vergessen oder zu verdrängen.
Folgendes wird gesteigert:
- die Spieldauer
- der Geldeinsatz
- das restliche Privatleben
- die Ausbildung oder der Beruf werden vernachlässigt.
Irgendwann kann das Spiel lebensbestimmend werden. Die Spieldenden konzentrieren sich nur mehr auf Beschaffung von Geld für das Spiel. Wie bei anderen Süchten kommt es zu Kontrollverlust, Dosissteigerung (= Erhöhung des Spieleinsatzes), zu Abstinenzunfähigkeit (die Spielenden können mit dem Spiel nicht pausieren) und psychischen Entzugserscheinungen.


